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Dr. Alexander Neubauer

Die Wurzelbehandlung (Endodontie) gehört zu den klassischen Behandlungsfeldern der Schulzahnmedizin. Dabei entfernt der Zahnarzt den Nerv eines bakteriell entzündeten, meist schmerzenden Zahnes. Das Ergebnis ist ein toter Zahn, der nicht mehr versorgt wird und der wie ein abgestorbener Pfeiler in einem sonst vitalen Mund zurückbleibt.

Als zertifizierte Praxis für die biologische Zahnmedizin sehen wir dieses Vorgehen sehr kritisch und klären zu den möglichen Folgen für den gesamten Organismus auf!

„An jedem toten Zahn hängt ein Mensch! Als Vertreter einer ganzheitlich biologischen Zahnmedizin kenne ich die möglichen Folgen toter, wurzelbehandelter Zähne für das Immunsystem und den gesamten Organismus. Meinen Patienten biete ich entsprechende Alternativen, um Risiken zu senken und bestehende chronische Krankheiten zu behandeln.

Gerne berate ich Sie persönlich.

Dr. Alexander Neubauer
Telefon: 08504 923650 / Mail: info@medident-bavaria.de

Natürlich bleibt unser Körper nicht untätig, wenn Keime und Bakterien die Gesundheit bedrohen. Das Immunsystem reagiert entsprechend seiner natürlichen Funktion und bekämpft unerwünschte, schädliche Mikroorganismen.

Ein gezielter Einsatz an Ort und Stelle der Infektion ist dabei nicht möglich. Also kommen diverse Botenstoffe – sogenannte Entzündungsmediatoren – zum Einsatz, die über die Blutgefäße im gesamten Körper verteilt werden. Dazu zählen beispielsweise:

  • TNF-alpha
  • Prostaglandine
  • Leukotriene
  • IL-1

Weil wir es hier aber mit einer dauerhaften Infektion im Wurzelbereich toter Zähne zu tun haben, kommt das Immunsystem nicht mehr zur Ruhe. Ein Teufelskreis aus Entzündungsabwehr und neuerlichen Entzündungen entsteht, der den Körper zusehends belastet: Die Risiken für chronische Entzündungen, Allergien und andere Autoimmunerkrankungen steigen.

Wir sind uns der Risiken wurzelbehandelter Zähne bewusst und handeln entsprechend. Wenn Sie mit ungeklärten Schmerzen oder Beschwerden zu uns kommen, werfen wir natürlich einen Blick in den Spiegel Ihrer Gesundheit – in Ihren Mund. In unserer Praxis für biologische Zahnheilkunde gönnen wir Ihnen und uns dabei einen besonderen Einblick: einen dreidimensionalen!

Mittels DVT, dem digitalen Volumentomographen, sind unnatürliche Veränderungen wie Zysten oder andere Entzündungen gut zu erkennen. Im Falle toter Zähne, die ein hohes Risikopotenzial aufweisen, agieren wir wie bei allen anderen Störfeldern im Mund – sie müssen beseitigt werden, für den Fall einer entsprechenden Indikation.

  • Der wurzeltote Zahn wird schonend chirurgisch entfernt.
  • Das umgebende entzündete Gewebe wird komplett beseitigt.
  • Das gesamte Gebiet wird mit Ozon desinfiziert.

Natürlich ist es nicht damit getan, den toten Zahn einfach zu entfernen. Schließlich sollten Zahnlücken aus gesundheitlichen und aus ästhetischen Gründen möglichst immer geschlossen werden. In diesem Fall erhalten unsere Patienten hochwertigen keramischen Zahnersatz, der von metallfreien Keramikimplantaten aus Zirkonoxyd getragen wird.

Wenn möglich – die Sofortimplantation: In den meisten Fällen müssen Sie nicht lange auf die neuen Zähne warten. Im Rahmen der Sofortimplantation setzen wir das Implantat unmittelbar nachdem wir den toten Zahn entfernt haben. Für Sie heißt das:

  • ohne Zeitverlust sofort versorgt
  • kein Knochenabbau aufgrund fehlender Zähne
  • keine störende und unschöne Lücke